Laut Samsung Support Hotline ist es mit der Recovery Software von Samsung und Windows 8 Laptops nicht mehr möglich, bootfähige Wiederherstellungs-CDs bzw. DVDs zu erstellen. Auch bootfähige Images können mit Bordmitteln leider nicht erstellt werden. Eine Aufteilung zwischen Boot-Datenträger und Daten auf einer USB-Festplatte ist somit nicht möglich.

Irritierenderweise ist es durchaus möglich, die Recovery Daten auf eine nicht bootfähige USB Festplatte zu kopieren. Wie eine Rücksicherung dieser Daten erfolgen soll, wenn die Recovery Partition nicht mehr verfügbar ist, war von Samsung nicht in Erfahrung zu bringen.

Samsung empfiehlt stattdessen die Erstellung einer bootfähigen USB-Festplatte oder eines bootfähigen USB-Sticks, wobei das verwendete Medium, so Hotline Mitarbeiter, möglichst überhaupt nicht mehr anderweitig verwendet werden sollte und im NTFS Format formatiert sein muss.

Auch wenn die Samsung Hotline der Meinung ist, dass “USB Sticks nicht mehr so teuer sind” (warum legen sie dann nicht einfach einen dazu?), möchte sich womöglich nicht jeder Mensch zu jedem Laptop eine USB-Festplatte oder einen USB Stick kaufen. - Jedenfalls keinen, der danach für die nächsten Jahre ungenutzt im Schrank liegen soll.

Daher schlagen wir folgende Vorgehensweise vor:

Tipp:

  1. Erstellen eines bootfähigen “Originalbildes” mit Hilfe des Programmes “Recovery” von Samsung auf einen 32 GB USB-Stick (16 GB waren in unserem Fall nicht ausreichend).
  2. Erstellen eines Images vom USB-Stick mit Hilfe von Clonezilla => Das Image kann dann auf einer USB-Festplatte oder einem Server gespeichert werden.
  3. Testweise: Formatieren des USB-Sticks und Rückspielen des Images auf den USB-Stick. Lässt sich dann das Recovery Programm vom USB-Stick aus booten, stehen die Chancen gut, dass das Image auf der USB-Festplatte allen Anforderungen zur vollständigen Wiederherstellung des Auslieferungs-Zustandes genügt.

In unserem Test funktionierte der gesamte Prozess ohne nennenswerte Schwierigkeiten.